Alexandra Andreasová // Sinn der Sache

Entstehungsjahr: Ende 2010 – Anfang 2011
Material: Tusche und Polychromos-Stifte auf Papier
Größe: DIN A3

Die Serie trägt den Titel „Sinn der Sache“. In dieser Arbeit interessiert mich die Frage, was passiert, wenn ich dem inneren Druck, eine einzige Form unzählige Male zu wiederholen, freien Gang gebe und stundenlang etwas scheinbar so sinnlosem nachgehe, wie das endlose Zeichnen kleiner runden Formen. Was passiert mit meiner Hand, wie formt sich die Geduld, was hat diese runde Form, dass sie sich mir immer wieder aufdringt? Es sind Meditationen auf Papier, Proben der Konzentration, Selbstexperimente, aber auch kleine Geschichten über eine Form und ihre Wandelbarkeit in der Zeit und im Material.

Meine Arbeiten entstehen immer in einem sehr langsamen, meditativen Prozess. Außer mit der Zeichnung beschäftige ich mich mit der Stickerei, die für mich eine – noch langsamere – Form vom Zeichnen darstellt. Mehr als Deutungen, Bedeutungen, Interpretationen und Kontexte intressiert mich die Form und das Material.

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