Antime – nominiert für den AABER AWARD 2013

 

Antimeplanet

Die Erfahrung des Freiraums ist die konkreteste, die du machen kannst. Es herrscht der Moment und alles begegnet sich in diesem. Der Raum, als kulturelles Konstrukt, verschlingt. Es setzt sich fort in der Spiegelung deiner Selbst und in deiner Verwirrung, Öffnung geschlossener Strukturen, das Zulassen von Leere als Fundament für Interaktion. Antimeplanet ist Utopie und Realität zugleich. Hier muss es beginnen. Wir wollen wirken, weder lehren noch moralisieren.

Die Inszenierung als rauschartiger, revolutionärer Dauerzustand. Ihre bespielbaren Elemente stehen in keiner logischen Beziehung, die Relationen werden durch deine raum-zeitliche Wahrnehmung geschaffen.

Du bist Architekt von Antimeplanet. Lumineszierende, modulhafte Kunststoffkörper sind deine Bausteine, du konstruierst Konventionen und/oder brichst sie. Objekte zum Spielen und Träumen, aus denen Brücken, Mauern oder Türme entstehen können. Der Kreislauf als konstante Einheit der Veränderung.

Das Klangkonzept stellt eine Kettenreaktion von Tag zu Nacht, von Freiraum zum Anti-Freiraum, dar. Du bist Multiplikator und verschiebst die Grenzen zwischen medialen und technischen Bindungen und wahrnehmbaren Phänomenen, die dich und deinen Körper stimulieren. Die Demokratisierung der Schaltzentrale.

INSTALLATION:

Marcus Nebe / Johann Steer

Electronica / Acoustic LIVE PERFORMANCE / SUBBASS INSTALLATION:

Midimúm / Spur & friends (ANTIME RECORDS)

Voice: Anna Gamburg

Schreibe einen Kommentar