Franziska Luber // Ohne Titel

Werkbeschreibung:
Knödl: 2007, Durchmesser: 180 cm, raumfüllend, Technik: Hasendraht, selbstgemachte Kartoffelchipsmatten
Genormte Masslosigkeit: 2009, 150 cm x 300 cm Wanne, Schweinesülze (mit Knöcherchen) und Porzellangullideckel
Prost: 2010, Biersudschlacke-Fotographie

Es geht um das haptische. Meine Kunst soll auf keinen Fall nur visuell auf den Betrachter einwirken. Auch die anderen Sinne, wie Geruchs, Tast- und Geschmacksinn sollen angesprochen werden. So ist meine Kunst in der „Eat-Art“ verankert und durch das Zusammenspiel von Rezipient und Objekt auch als „interaktiv“ zu verstehen.
Mit oft selbstkreierten „Nahrungsmittel-Material“ versuche ich meine Mitmenschen vom bizarr-absurden Kunstkontex durch die Basis des existenziell-notwendigen – nämlich Essen – nicht nur nachdenklich zu stimmen, sondern auch weitere Sinneswahrnehmungen und Eindrücke in Ihnen hervorzurufen.
Meine Werke darf man essen, kann man riechen und dürfen benützt werden, in der Hoffunung und dem Anspruch jemanden für ein paar Stunden glücklich zu machen.

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