Nicola Arthen und Adrian Sölch- nominiert für AABER AWARD 2013

Egal ob muskulöser Holzfäller oder feinfühliger Gitarrenspieler, wir sind mit Sicherheit beides nicht. Aber gerade dieser Gegensatz zwischen Realität und Idealvorstellung interessiert uns. Gibt es überhaupt noch Menschen die mit nacktem Oberkörper Bäume abhacken um danach am Lagerfeuer Gitarre zu spielen? In unserer Realität sind Wälder Kulissen für Spaziergänge und Holz nur noch wichtig bei der Wahl des richtigen Parkettbodens.

Die Erfahrung in den Wald zu gehen, einen lebenden Baum zu fällen und aus diesem mit einfachen Mitteln ein Instrument zu formen, entspricht dem seltsamen Wunsch sich etwas “Echtem” näher zu fühlen und sich ausserhalb der eigenen Rationalität zu bewegen.

Körperliche Anstrengung und intuitives Spiel bedingen sich gegenseitig. Monotone Axtschläge, ein repetitiver Rhythmus, aber keine Wiederholung, denn Material und Klangbild sind in ständiger Veränderung.

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