Norbert Lang – nominiert für den AABER AWARD 2012

Wetterballon (2012)

Ballon, Helium, Kopfhörer, Elektronik

 

Ein mit einem Mikrofon bestückter Heliumballon schwebt über dem Haus. Im Raum befindet sich ein Kopfhörer, der wiedergibt, was das Mikrofon am Ballon einfängt: Das Raunen und Rauschen des Windes, prasselnder Regen – klangliche Spuren, die der Wind, der aus der Ferne kommt, im Hier und Jetzt hinterlässt. „Wetterballon“ ist ein Experiment, das Wetterphänomene nicht analysiert und in Daten fasst, sondern als Klang hörbar macht. Das Experiment steht dabei immer in Gefahr, zu scheitern: Vielleicht platzt der Ballon, vielleicht reißt die Schnur, vielleicht steigt der Ballon dann in die Atmosphäre auf und implodiert in mehreren Kilometern Höhe.

 

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