Paula-Jiun No – nominiert für den AABER AWARD 2012

Elefantenfuss/Muschel (2012)

Luftschloss III/Summa III/Ballon-gelb (2011)

Mondphasen/Fenster (2010)

Handgeschöpfte Papiere

 

Die Herstellung von Papier spiegelt den sanften Fluss der Natur wider, es wird nicht starr sondern nachgiebig und bewahrt den natürlichen Holzcharakter. Das Papierrohmaterial wird mit Wasser und etwas Leim gekocht und löst sich auf, Farbe wird zugesetzt, die Mischung auf ein Sieb gegossen und gleichmäßig verteilt. Je nach Bild wird das verschieden gefärbte Papier gemischt und über- oder nebeneinander aufgetragen. Beim Trocknen ändert sich-mehr oder weniger zufällig-langsam seine Form und Farbe. Das natürliche Holzmaterial macht eine Entwicklung durch und das Bild erhält seine erste vorläufige charakteristische Form. Anschließend wird neue Farbe aufgetragen, und je nachdem wie diese Stellen noch einmal angefeuchtet werden, zieht die Farbe in das Papier und verbindet sich mit den darunter liegenden Papierschichten. Dieser Prozess kann mehrmals wiederholt werden. So entstehen übereinander liegende Schichten, die sich aber gegenseitig durchdringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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