Sandra Zech- nominiert für AABER AWARD 2013

Die Videoinstallation spielt mit der Doppelung von Zeit und Raum. Wirkliche Räume werden virtuell erstellt. Ein Freiraum in einem Innenraum entsteht, verzerrt, eingesperrt, abgegrenzt. Abbilder werden geschaffen. Realitätsraum und Bildraum vermischen sich, verstörend, sich doppelnd und spiegelnd. Auf der gegenüberliegenden Containerseite befinden sich Spiegelflächen, sodass die Projektion auch in den Spiegeln gedoppelt wird – Eine Doppelung der Doppelung. Der Betrachter, der sich zwischen der Projektionsfläche und den Spiegeln befindet, wird durch die Spiegelungen Teil des Werks.

In Anlehnung an Platons Höhlengleichnis entstand die Konzeption für diese Installation. Die Ausgangssituation dieses Werkes ist die Frage nach dem Raum. Was ist ein realer Raum, wirklicher Raum, Freiraum, virtueller Raum im Kontext der Zeit? Letztendlich befindet sich der Besucher ja nur in einem Container. Dazu kommen die allgegenwärtigen medialen Einflüsse, welche uns Wirklichkeitsräume zeigen wollen.

 

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