Susanne Steinmaßl- nominiert für AABER AWARD 2013

Gedächtniskino

Können wir unserer Wahrnehmung vertrauen? Woran erinnern wir uns? Was passiert, wenn sich unser eigenes Gehirn verselbstständigt? Behalten wir den Überblick? Wie zuverlässig sind Filmbilder? Ist der Zuschauer wirklich nur externer Betrachter?

Der 30-minütige Experimentalfilm „Manchmal hört es so auf, wie es begonnen hat.“ erzählt die verwirrende Geschichte von Marie, die zwischen verlorenen Erinnerungen und festgehaltenen Momentschnipseln durch ihr Leben irrt. Der Bewusstseinsfilm spielt im Stil von Filmen wie Memento, Science of Sleep und Lost Highway, durch die Vermischung von Bild- und Klangcollagen, mit der Wahrnehmung des Zuschauers.

Im Gedächtniskino wird der Experimentalfilm weiter gedacht: Nicht mehr nur die Protagonistin, sondern auch der Zuschauer im Raum wird Teil des Ganzen.

 

 

 

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