Malerei PUR // Gegenständliche Malerei und Zeichnung// Vernissage am Donnerstag 1.03. 19:00Uhr

Malerei PUR – Gegenständliche Malerei und Zeichnung // Positionen aus Deutschland und Argentinien, Russland und Korea

Eröffnung ist am Donnerstag, den 1.03.12 um 19Uhr // Special zur Eröffnung “Sänger I” -Lebendiges Kunstobjekt in Kooperation mit der Hochschule für Musik

Andrea Bender

Die großformatigen Gemälde von Andrea Bender, die bei Jörg Immendorff und Dieter Krieg in Düsseldorf studierte, entführen uns mit viel Sarkasmus und Ironie in die Abgründe der bürgerlichen Gesellschaft. Glamouröse Barockarchitekturen werden von seltsam unförmigen Putten bevölkert, die den Betrachter herausfordernd anschauen. Die androgynen Wesen lassen erahnen, dass die betörende Pracht und augenscheinliche Idylle der Szenerien trügen.

Slava Seidel

Die magischen Kompositionen der ukrainischen Malerin Slava Seidel visualisieren eine Welt zwischen Wahrheit und Illusion. Ihre Zeichnungen in Sepiatusche zeigen surreale Szenen vor beeindruckender Architektur-Kulisse, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik provozieren. Sogar in Verzerrung meistert die Künstlerin die Darstellung der komplexesten Architekturformen – trotz der anspruchsvollen Tuschetechnik, die keine späteren Korrekturen erlaubt. Seidels technische Präzision ist ebenso bemerkenswert wie ihr Talent zur Bildimagination, das uns in neue, unbekannte und phantastische Realitäten entführt.

Jorge Villalba

Jorge Villalbas fesselnder Hyperrealismus und die altmeisterliche Perfektion seiner Maltechnik stellen nur die erste Phase einer ästhetischen Bewunderung seiner Kunst dar. Unversehens richtet sich das Augenmerk auf die Genialität seiner modernen Interpretation von mythologischen und biblischen Themen, die eine tiefere Auseinandersetzung fordern. Villalba bricht mit der gängigen Bildtradition und es gelingt ihm neue Prototypen zu kreieren, indem er die klassischen Bildthemen der Kunstgeschichte neu erfindet. Seine Kunst ist universell, da sie die unvergänglichen Fragen des Lebens und des Menschseins stellt.

Marcela Böhms

Gemälde sind ein Sozialportrait des modernen Lebens. Im Zentrum ihrer Malerei steht der Mensch, dessen Geheimnisse und “Schatten” sie aufdecken will. Erst wenn die Fassade bröckelt und das Make-up blättert, hat sie auf die Leinwand gebannt, was ihr wichtig ist. Sie enthüllt das Besondere im Alltäglichen, das Verborgene im Offensichtlichen. Marcela Böhm verbrachte ihre Kindheit in Buenos Aires und lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Das Leben in zwei Kulturen hat ihre Beobachtungsgabe geschärft für die sozialen Verhältnisse – ein Thema, das ihre Malerei immer wieder beherrscht.

Jun Ho Cho

Der Blick des Koreaners Jun Cho auf die Protagonisten seiner Bilder zeugt von großer Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Mal freundlich willkommen heißend, mal aufmerksam abwartend oder aber versunken in ihr Treiben treten sie dem Betrachter gegenüber und gewähren ihm für einen kurzen Moment einen Einblick in ihre Geschichte, ohne jedoch ihre Geheimnisse preiszugeben. Der 1975 in Pusan geborene Künstler absolvierte sein Studium in Seoul und in Münster, wo er heute lebt und arbeitet.

Jiyun Cheon

Die semi-fiktiven Bilder Jiyun Cheons handeln von Mädchen und jungen Frauen, von erlebten und imaginierten Geschichten, und vom Wandel, der mit dem Erwachsenwerden einhergeht. Grundlage für ihre Arbeit ist die persönliche Beziehung, die sie mit ihren Modellen eingeht um den Moment zu finden, in dem „das Mädchen in der Geschichte seine ursprüngliche Rolle spielt“. Das Resultat sind einfühlsame und psychologisierende Porträts junger Menschen, deren Identität die 1981 geborene Koreanerin jedoch bewusst offen lässt, ebenso wie den Ausgang ihrer Geschichten.

Hannes Uhlenhaut

Hannes Uhlenhaut, Jahrgang 1985, reiht sich mit seinen Arbeiten ein in die Tradition klassisch europäischen Kulturguts und Kunstschaffens. Was er damit anstellt, steht jedoch auf einem anderen Blatt: selbstbewusst und humorvoll interpretiert der Keramikkünstler griechische Mythen neu, verwandelt herrschaftliche Reiterstandbilder in hybride Fantasy-Charaktere und funktioniert Teile von Großmutters Porzellan um zu Trägern seiner Figurenschöpfungen und Erzählungen. Und ist deswegen unser AABER YOUNG TALENT.

Bodo Rott

Die Malerei sieht Bodo Rott als alchemistisches Experiment. Der Künstler kombiniert verschiedene Bildsprachen und verschränkt diese in einem Wechselspiel aus Formauflösung und Präzision, Illusion und Zeichenhaftigkeit. Die Gemälde Bodo Rotts sind von Spannung und Zweideutigkeit geprägt – in verschiedenen malerischen Ausdruckformen erzählt Rott von kindlich anmutenden Gestalten, doch mit gereiften Gesichtern und gnomenhaften Zügen eine ganze Welt. Der 1971 in Ingolstadt geborene Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Dauer der Ausstellung bis 20.04.12.

Events während der Ausstellung:

Freitag, 16.März 19 – 21:00 Uhr Filmscreening in Kooperation mit der Hochschule für Film München – Kurzfilme von HFF Studenten kuratiert von Thomas Herget

Do, 29.03. und Fr 30.03. 14-19Uhr sowie Sa 31.03.12 12-18Uhr: “Sänger” Lebendiges Kunstobjekt in Kooperation mit der Hochschule für Musik

Sa, 7.04. 12-18Uhr Grünten Mode präsentiert ihre Frühjahrskollektion 2012 – AABER meets YOUNG FASHION www.gruenten-mode.de

Fr, 13.04. 19Uhr portugiesischer Fado und brasilianische Lieder: Musik live von Projecto Sul : Gesang, Gitarre, Kontrabass und Percussion

Fr, 20.04. 19Uhr Sahnige Finissageparty der Ausstellung „Malerei PUR“ mit Café Kubitschek und Dj Set live

 

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Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

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